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Day gelingt erster Golf Major Triumph – ein tränenreicher Sieg

Jason Day machte beim 97. PGA Championship den Sack zu, denn es folgt nach einem langen Kampf der erfolgreiche erste Major Triumph. Nach einem harten Wettkampf und viel Schweiß hielt der Sieger, Jason Day, die begehrte Wanamaker Trophy in die Höhe und freute sich offensichtlich über seinen schon lang ersehnten Sieg.

Nach seinem Sieg twitterte der 27-jährige Gewinner aus Australien stolz seinen Sieg. Lange musste er für seinen Traum einmal einen Major Triumph zu erzielen  kämpfen, lange musste der Australier warten. Viele Jahre mussten seine Fans bei der erfolglosen Jagd nach dem Traum mit ansehen, wie Day die Nerven jedes Mal wieder einen Strich durch die Rechnung machten und der Sieg wieder einmal knapp verfehlt wurde. So ging es ihm seit Jahren und ein Ende war eigentlich nicht abzusehen. Doch es kam alles anders.

Der Sieg war hart umkämpft

Der Sieg bei den 97. PGA Championship musste lange auf sich warten lassen, doch der Sohn eines Australiers und einer philippinischen Mutter setzte sich anschließend auf dem Par-72-Kurs durch. Sein Gesamtergebnis von 268 Schlägen ließen Day vor dem Amerikaner Jordan Spieth (271) knapp siegen. Er hätte sich am letzten Loch sogar noch zwei weitere Schläge erlauben können und wäre immer noch knapper Sieger geworden.

Beeindruckend war jedoch, nicht nur der Sieg vor Jordan sondern auch die Schlaganzahl die der neue Sieger erreichte, denn er benötigte 20 Schläge weniger als der  Platzstandard. Mit so wenigen Schlägen kam nicht einmal Tiger Woods zu seinen Spitzenzeiten auf diesem Platz zurecht. Für Day, der zuvor noch keinen Major Triumph feiern konnte, ein wirklicher Erfolg.

Day selber kommentiert seinen Sieg wie folgt: „Ich hatte nicht erwartet, dass ich weinen würde. Viele Emotionen kamen hoch, denn ich war so oft so knapp gescheitert“.

Day hat seinen Sieg vielen Menschen und der noch größeren Anzahl an Niederlagen zu verdanken

Damit ein so einmaliger Sieg erst einmal zu Stande kommen konnte, musste nicht nur Day selber hart arbeiten, sondern auch Colin Swatton, sein Caddie und Coach. Day scheiterte mehrfach in seiner Karriere, doch besonders schlimm war seine Niederlage bei der US Open im Juni. Hier überrannten ihn Schwindelanfälle, die Ihn dazu zwangen das Spiel vorzeitig zu verlassen. Der gesundheitliche Aspekt war bis zu diesem Zeitpunkt ein komplett neuer Aspekt für ihn, die Chance auf einen baldigen Sieg rückte dadurch in weite Ferne.

In diesem Spiel jedoch traf nicht Day die Niederlage, sondern der Deutsche Martin Kaymer. Er selber wurde bereits vor rund 5 Jahren in 2010 an gleicher Stelle Erster, musste sich in diesem Jahr jedoch mit dem 12. Platz zufrieden geben. Irgendwie ist bei ihm derzeit der Wurm drinnen.



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