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Desert Swing in Doha – Grace verteidigt Titel

Dem Südafrikaner Brandon Grace gelingt im Goha GC die erfolgreiche Titelverteidigung mit einem Gesamtergebnis von 14 unter Par. Bei ungewohnt kühlen, windigen Bedingungen in der Wüste am Persischen Golf, reichte eine souveräne 69er-Schlussrunde zum siebten Sieg in der europäischen Eliteklasse. Der über drei Runden führende Paul Lawrie aus Schottland, bereits zweimaliger Titelträger bei diesem Turnier, erlebte mit einer Runde von 78 Schlägen ein Debakel und verlor 12 Plätze auf dem Leaderboard. Mit Rafa Cabrera-Bello und Thorbjörn Olesen kamen gleich zwei Spieler auf einen geteilten zweiten Rang. Neben den knapp 400.000 € Preisgeld nimmt Brandon Grace nun viel Selbstvertrauen in die dritte und letzte Woche Golf im Mittleren Osten mit, die mit dem Omega Dubai Desert Classic ihr spektakuläres Ende finden wird. Zudem erklimmt Grace den zweiten Platz im Race to Dubai, der Jahres-Bestenliste der europäischen Golfstars.

Siem und Kieffer im Preisgeld – Foos scheitert am Cut

Aus deutscher Sicht waren drei Akteure in Katar am Start. Die Rheinländer Marcel Siem und Max Kieffer machten es hier deutlich besser als Youngster Dominic Foos aus Baden-Württemberg. Marcel Siem, dessen komplizierte Schwungumstellung langsam, aber sicher verinnerlicht scheint, erkämpfte sich dank einer tollen Schlussrunde einen respektablen 29. Platz. Mit neuem Caddy an der Tasche blieb der Longhitter an drei von vier Tagen unter Par. Max Kieffer konnte mit drei aufeinanderfolgenden Birdies an den Bahnen 16 bis 18 am Samstag noch mal richtig Gas geben und kam mit nur einem Schlag mehr als Siem auf einen geteilten 35. Platz. Das deutsche Ausnahmetalent Foos scheiterte zwar deutlich am Cut und belegte, genau wie Golflegende John Daly, einen enttäuschenden drittletzten Rang, sammelte jedoch erneut wertvolle Erfahrungen im Profizirkus. Der 19-Jährige aus Karlsruhe wird, auch dank Sponsoreneinladungen, auf weitere Großturniere hoffen dürfen.
In der kommenden Woche teet das hochklassige Teilnehmerfeld vier Tage in Dubai auf, mit von der Partie dann auch wieder Megastars wie Rory McIlroy, Henrik Stenson und Martin Kaymer. Anschließend geht es für die Spieler über Südafrika nach Malaysia.



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