G Golfwissen

Gelände

Das komplette Golfspielfeld nennt man auch das Gelände. Ausgenommen sind das das Grün des zu spielenden Lochs und sämtliche Hindernisse auf dem Platz.

Golfball

Die Größe und Beschaffenheit eines Golfballs werden in den Golfregeln definiert. Die Oberfläche ist mit einem bestimmten Muster und kleinen Vertiefungen versehen. Diese helfen beim Schlag, den Ball in Rotation zu versetzen. Es gibt beim Golfball den Unterschied zwischen 2-, 3- und Mehrschalenbälle. Der Balata-Ball hat zum Beispiel einen liquiden Kern mit einem dünnen Gummiband. Die Schale ist weich und der Ball kann beim Abschlag besonders viel Gefühl vermitteln. Hauptsächlich wird der Ball von Profis bevorzugt. Der Surlyn Ball hat eine härtere Schale und besteht aus zwei Plastikhälften. Ein zugelassener Golfball darf nicht mehr Gewicht als 45,93 Gramm haben und einen Mindestdurchmesser von 42,67 Millimeter. Die Anfangsgeschwindigkeit darf nicht mehr als 76 Meter pro Sekunde betragen und der Gesamtlängenstandard sind 205 Meter im Flug und 23 bis 27 Meter im Rollen.

Golfclub

Der Club, indem man regelmäßig sein Spiel tätigen kann. Dafür fallen jährliche Gebühren an und man muss in diesem Club Mitglied sein. Turniere können unterhalb der Mitglieder und auch unterhalb der Clubs vorkommen. 1735 wurde der erste Golfclub gegründet mit der Royal Burgess Golf Society. Kurz darauf wurde auch das erste Clubhaus gegründet. Dabei war das spielen früher eher den reichen und mächtigen Personen gegönnt. Heute hat sich dieses Bild fast vollkommen relativiert. Dennoch ist der Golfclub und das Golfspielen ein gewisses Prestigeobjekt. Im 19. Jahrhundert gab es auch den ersten Golfclub für Damen in St. Andrews. Nach Golf in Großbritannien hoch angesehen war, konnte sich der Sport auch in den anderen Ländern Europas verbreiten und es wurden weitere Clubs gegründet. Ein Golfplatz muss heute immer von einem Golfclub betrieben werden.

Golfloch

Das Golfloch ist das Ziel, in welches der Ball gespielt werden muss. Es ist immer mit einer Fahne gekennzeichnet, die oft entfernt wird, wenn man sich nah genug am Loch befindet und einputten möchte. Es besitzt einen Einsatz aus Kunststoff oder Metall und darf mindestens zehn Zentimeter tief sein und einen genormten Durchmesser von 108 Millimeter haben. Auf der Fahne ist die Zahl des Golflochs geschrieben. In den meisten Fällen gibt es bei einem Golfspiel 18 Löcher. Der Rasen um das Loch muss besonders gut gepflegt sein und wird kürzer geschnitten, als der restliche Golfplatz. Das Loch nach einigen Tagen versetzt. Dafür wird vom Greenkeeper ein neues Loch in den Rasen gestochen und mit dem Einsatz versehen. Das andere Loch wird mit dem herausgestochenen Pfosten verschlossen.

Golfplatz

Der Golfplatz ist ein bestimmtes Gelände in der Natur, was zum Golfspielen abgesteckt wurde. Dabei bleibt der Platz jedoch nicht naturbelassen, sondern ein Architekt kümmert sich um die Gestaltung. Jeder Baum und jedes Hindernis sind präzise gewählt worden. Wesentliche Elemente auf solch einem Platz sind Abschläge, Fairways und Grüns (mit Loch), die zum Teil mit Sportrasen bedeckt sind. Hinzukommen Bunker aus Sand und Wasserhindernisse. Der Golfplatz genießt eine sehr intensive Pflege und wird oftmals von mehreren Spielern gleichzeitig genutzt.

Golfschlag

Der Golfschlag verfolgt eine ganz besondere Technik. Dabei wird der Schläger in beiden Händen gehalten, die Füße sind gespreizt und hat einen gewissen Winkel zum Ball. Viele Spieler holen mehrmals aus, bevor sie abschlagen. Dabei dreht man den Oberkörper leicht weg, um Schwung zu bekommen. Beim Einputten wird nicht so viel Schwung geholt und man bewegt den Schläger sehr sanft und gibt dem Ball nur einen kleinen Stoß. Es gibt noch weitere verschiedene Formen, wie man den Ball abschlagen kann. Einige davon sind der Pitch, der Fairway-Schlag, Lob, Chip, Putt oder der Bunkerschlag. Dabei ist der Fairway-Schlag ein normaler Abschlag auf dem gemähten Rasen. Der Pitch erfolgt bei einer Entfernung von 20 bis 100 Metern Entfernung zum Loch. Dabei wird der Ball in einem hohen Bogen geschlagen. Lob ist ein sehr kurzer Schlag, der Putt ist das Einlochen und der Bunkerschlag muss den Ball aus dem Hindernis befördern.

Golfschläger

Der Golfschläger ist das Sportgerät der Golfer. Es befördert den Ball vom Abschlag, bis zum Loch. Dabei gibt es unterschiedliche Größen und Beschaffenheiten, die je nach Situation und Wetterbedingungen genutzt werden. Früher hatte man unterschiedliche Schlagbewegungen genutzt, um den Ball gezielt zu bewegen. Heute fällt die Wahl auf einen anderen Schläger. Grob wird in Holz, Putter und Eisen unterschieden, die ebenso in verschiedene Längen und Stärken gegliedert sind. In einer typischen Golftasche ist ein Holz 1 und ein Holz 3 enthalten. Außerdem die Eisen 3 bis 9, ein Putter, ein Pitching Wedge, ein Sand Wedge und ein Lob Wedge. Jeder Golfpsieler kann jedoch selbst entscheiden, welche Schläger er mitführt. Maximal dürfen es jedoch nur 14 Schläger pro Runde sein, sonst gilt dies als Verstoß gegen die Regeln.

Golfspieler

Ein Golfspieler ist der Sportler in diesem Spiel. Er entscheidet zusammen mit dem Caddy, welcher Schläger benutzt wird und positioniert sich vor den Ball. Beim Abschlag kommt es auf eine bestimmte Technik an, die der Spieler selbst wählen muss. Auch der Stand zum Ball ist nicht vorgegeben und muss von Spieler entschieden werden. Als berühmter Golfspieler gilt man, wenn man mehrere Turniere gewonnen hat und vor allem auch viele Major-Siege erzielen konnte. Allan Robertson war der erste wirklich Professionelle in spielte in privaten Runden hauptsächlich um Geld, da die Major-Turniere damals noch nicht sehr lukrativ waren. Dennoch galt er als bester Spieler seiner Zeit. Bernhard Langer hatte vor allem für den deutschsprachigen Raum einen hohen Bekanntheitsgrad. Weitere bekannte Golfer sind Tiger Woods, Jack Nicklaus, Walter Hagen. Ben Hogan und Mickey Wright.

Golfturnier

Die größten und wohl bedeutendsten Golfturniere sind die Majors. Wo hier früher noch Anfänger mit im Spiel waren, werden diese Turniere heute ausnahmslos unter Profis ausgetragen. Nur ausgewählte und die besten Amateure werden hier eingeladen. Im April startet die Saison mit dem ersten Turnier. Das wohl bekannteste ist die US Open im Juni. Jedes zweite Jahr treten jedoch auch die Teams aus den USA und Europa gegeneinander an. Diese Turniere nennt man Teamwettbewerbe. Jedes Team besteht dabei aus zwölf Spielern und es werden sowohl Vierer, als auch Einzel gespielt. Der Ryders Cup ist dabei der Wichtigste. Auch bei den Damen gibt es diese Turniere. Hier ist vor allem der Solheim Cup von Bedeutung.

Grasbunker

Ein Hindernis, das mit Gras bewachsen ist.

Green

Auf dieser Fläche befindet sich die Fahne, die das Loch markiert. Hier muss der Golfball hingeschlagen werden, wenn man die Bahn erfolgreich beenden will. Das Green bedarf sehr viel Pflege und eine gemähte Schnitthöhe zwischen 2,5 und 5 Millimetern.

Greenfee

Spielt man auf einem Platz, auf dem man nicht Mitglied ist, so zahl man eine gewisse Gebühr.

Griff

Er ist vielleicht mit das wichtigste Element des Golfschwungs, da er den Kontakt vom Spieler zum Schläger herstellt. Der Griff kann oftmals über Erfolg und Misserfolg eines Schlages bestimmen.

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