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Golfverbot in China

Die Volksrepublik ist immer wieder für eine Überraschung gut. Gestern noch auf Annäherungskurs mit dem Westen und all seinen verfeindeten Nachbarn, heute schon wieder die Kehrtwende um 180°. Verrückte Ideen ist man von Peking schon gewohnt, doch jetzt hat die Kommunistische Partei (KP) den Vogel endgültig abgeschossen. Auf der neusten Verbotsliste landeten neben Fressorgien und außerehelichem Sex auf der Golfsport. Es liest sich kurios, ist aber Pekings voller Ernst.

So richtig erklären kann man sich das Verbot für diesen wunderschönen Sport nicht. Auch wenn wir in Europa über dieses Verbot lachen, ist damit absolut nicht zu spaßen. Offiziell zählt man in der Volksrepublik China zu Kriminellen, besucht man weiterhin einen Golfplatz. Mancher Würdenträger der KP hat dies nicht geglaubt und verlor schon seinen sicheren Posten im großen Apparat.
Natürlich muss hinterfragt werden, was die Kommunistische Partei Chinas mit diesem Verbot bezwecken möchte. Den Golf und Politik – das war immer schon eine Symbiose wie Bruder und Schwester, arm und reich. Nach großartigen Recherchen kam ich zu folgendem Ergebnis: Die Staats- und Parteiführung des bevölkerungsreichsten Landes der Erde möchte dazu übergehen, das die Parteigrundsätze wieder stärker beachtet und eingehalten werden. Denn auch die KP hat, wie ihre westlichen Gegenstücke, mit schwerwiegenden Fällen der Korruption und Vetternwirtschaft zu kämpfen. Golfplätze galten der Führung schon lange als Treffpunkt von prowestlichen Chinesen und Wirtschaftskriminellen.



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