Das große Golffinale

Wie in jeder anderen Sportart auch, werden im Golf Wettbewerbe durchgeführt, die die besten Spieler der Sportart ermitteln sollen. Beispielsweise wird in den USA die PGA-Tour gespielt. Diese endet im FedEx-Cup und ermittelt die größten Talente der amerikanischen Golfszene. Dabei werden horrende Preisgelder ausgeschüttet.cup

Die europäischen Golfspieler ermitteln ihren größten Sportler im Race to Dubai. Diese Turnier steht dem der Amerikaner in nichts nach. Die European Tour weicht schon seit einigen Jahren in der kalten Jahreszeit nach Asien aus, wo sie gemeinsam mit der asiatischen Tour Turniere ausrichtet. Bis jetzt endeten die Touren immer im Volvo Master in Valderrama als großes Saisonfinale. Dieses wird seit dem Jahr 2009 vom Dubai World Championship abgelöst. Spielberechtigt sind für dieses Abschlussturnier die 60 besten Spieler der neuen Rangliste „Race to Dubai“. Diese wird nach einem bestimmten Punktesystem ermittelt. Die neue Rangliste löst die seit 20 Jahren bestehende Rangliste „Order of Merit“ ab. Die Jahreswertung ist im Jahr 2009 mit 7,5 Millionen Dollar dotiert. Diese werden an die 15 Bestplatzierten aus der europäischen Preisgeldliste ausgeschüttet. Der Sieger der Geldrangliste erhält aus dem Bonuspool zwei Millionen Dollar sowie eine Spielberechtigung für die nächsten zehn Jahre.

Die Abschlussveranstaltung der Golfsaison, der Dubai World Championship, wird auf dem Earth Cousem ausgetragen. Dieser Golfplatz wurde von Greg Norman entworfen und befindet sich im Jumeairh Golf Estates GC in Dubai. Das Turnier ist dank der Ölsccheichs mit einem hohen Preisgeld dotiert. Insgesamt liegen 7,5 Millionen Dollar im Preistopf. Für den Erstplatzierten wird ein Check von 830 675 Euro ausgestellt. Das Turnier in Dubai gehört zu den höchstdotierten Turnieren der Welt. In diesem Jahr treten 58 Spieler aus 17 Nationen zum Saisonhöhepunkt an. Es fehlen der Engländer Paul Casey und der Amerikaner Anthony Kim. Der Engländer kann wegen einer Rippenverletzung nicht am Turnier teilnehmen. Er gehörte zu den Favoriten, mit denen im Turnierverlauf noch zu rechen war. Der Amerikaner lässt das Saisonfinale ausfallen, da er bereits die Kiwi Challenge in Neuseeland gewonnen hat und dort ein Preisgeld von einer Million Dollar einstecken konnte. Zu den größten Favoriten zählen diejenigen, die bereits in der Jahreswertung eine führende Rolle einnehmen. Zu nennen sind hier Rory McIlroy als Führender der Wertung. Auf den Plätzen zwei und drei befinden sich Lee Westwood und Martin Kaymer. Alle drei können aus eigener Kraft zum Sieg gelangen. Gewinnt einer von ihren den Dubai World Championship, so ist er auch gleichzeitig Sieger des Rais to Dubai. Auf „Schützenhilfe“ für den Sieg der Geldrangliste ist Ross Fisher angewiesen. Gewinnt er den Dubai World Championship, und sind Westwood und McIlory schlechter als Rang zwei, kann er sich über den Sieg der Race to Dubai-Rangliste freuen.

Die Aufteilung der Nationen ist auch in diesem Jahr wieder eindeutig. China, Deutschland, Indien, Italien, Kolumbien, Schottland und Thailand sind mit je einem Spieler am Start. Mit zwei Spielern vertreten ist Wales. Irland und Nordirland bringen jeweils drei Spieler an den Start. Mit vier Golfprofis geht Australien an den Start und Spanien mit fünf. Großbritannien geht mit 15 Spielern als am stärksten vertretene Nation an den Start. Gefolgt von Südafrika und Schweden mit sechs und sieben Spielern.

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