Das Martin-Kaymer-System

Es lief nicht immer so rund bei Martin Kaymer, wie das inzwischen der Fall ist. Als junger Golfer hatte der heutige Golf-Star immer wieder Schwierigkeiten, sich anzupassen. Als vor ein paar Jahren Tiger Woods auf der höchsten Ebene spielte, verpasst Kaymer Cuts und war finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Einsame Nächte in asiatischen Hotels gehörten zum Alltag. Doch Kaymer entwickelte sich weiter, zeigte Disziplin und kletterte auf der Leiter des internationalen Golfs immer weiter nach oben. Einer der Gründe für den Erfolg des Mannes aus Mettmann ist seine brillante Technik. Man könnte sagen, dass sein Hüftschwung ihn nach oben gebracht hat.

Zum Erfolg im Golfsport gehören immer mindestens zwei, der Spieler und der Trainer. Der heißt in diesem Fall Günter Kessler und hat dem Golfer eine Schlagtechnik vermittelt, die ihresgleichen sucht. Schon bevor Kaymer zum Schlag ansetzt, beginnt das System zu arbeiten. Er steht in einem perfekten Gleichgewicht, verteilt es auf beide Beine, sodass es zu keinerlei störenden Kompensationen kommt. Beim Ausholen bewegt sich der Schlägerkopf von den Händen weg, die Kraft wird sehr steil übertragen. Beim Schlag selbst ist es die Abstimmung von Arm- und Beinarbeit, die Kaymer so perfekt treffen lassen. Doch neben den technischen Varianten, die aus Kaymer einen so vollständigen Golfspieler machen, ist es noch etwas anderes, was zu seinem Erfolg maßgeblich beträgt. Es handelt sich dabei um seine Ruhe und Gelassenheit und die Tatsache, dass Kaymer an sich glaubt.

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