Der Giant-Killer gewinnt das 27. BMW International Open in Eichenried

Golfer beim Putten© Serg Shalimoff - Shutterstock.com

Sein Spitzname machte ihm wieder alle Ehre: Pablo Larrazabal bezwang mal wieder einen großen Golfprofi. Am Sonntag, den 28. Juni 2015 war es der Schwede Henrik Stenson, – 6. der Weltrangliste – dem zwar die beste Par-72-Kurs-Runde mit 65 Schlägen gelang, dem 32-jährigen Spanier aber 66 reichten, um mit einem Gesamtscore von -17 und 271 Schlägen den Sieg und damit ein Preisgeld in Höhe von 333.330 Euro davonzutragen. 2011 hatte Larrazabal an gleicher Stelle Sergio Garcia bezwungen. Bei ihm heißt es gerade nicht „Glück im Spiel – Pech in der Liebe“ – er gewinnt auch hier: Im Sommer heiratet der aus Barcelona stammende Fischerssohn seine Freundin Gala Alten.

 

Dritter bei der European Tour wurde mit -15 wurde der Engländer Chris Paisley, der sich mal eben von 758 auf Platz 407 der Weltrangliste runtergebeamt hat. Überhaupt war die Challenge eher mit weniger bekannten Spielern besetzt. Dabei wurden die Veranstaltung und der Platz in Eichenried bei München sehr gelobt nach der desaströsen Chambers Bay-Wildnis der US Open der Vorwoche. Im Gegenteil, die 156 Starter spielten bei schönstem Sommerwetter vor 65.300 Zuschauern, einem Besucherrekord auf der überarbeiteten Anlage.

Bester Deutscher war Marcel Schneider (25), der sich mit neun unter Par den 20. Platz teilte. Der recht unbekannte Profi aus Pleidelsheim/Schwaben gehörte zu den neun gemeldeten Deutschen, von denen fünf den Cut geschafft hatten. Schneider übernahm sozusagen die Rolle von Martin Kaymer als Heimatvertreter. Der US Open-Sieger von 2014 scheint von der Pechsträhne verfolgt zu sein: Zum fünften Mal in diesem Jahr verpasste der Rheinländer den Cut. Max Kieffer patzte zum Schluss an Loch 17 mit einem Doppelbogey und weiteren Punktabzügen. Ergebnis: -7, geteilter T29. Trotz Weiterzug ins Wochenende war auch der Ratinger Marcel Siem enttäuscht von seinem Abschneiden (-5, T47), wohingegen Florian Fritsch sich über eine letzte 68er Runde und letztlich -6 freute, da der gebürtige Münchner, jetzt wohnhaft in Heidelberg, zum ersten Mal den Cut geschafft hatte in diesem Heimspiel. Zum ersten Mal ist er auch gerade Papa geworden. Deutsches Schlusslicht bildete der Frankfurter Anton Kirstein mit -3/T55.

Und schon geht’s auf nach Frankreich: Neues Spielerglück suchen u.a. die Deutschen Martin Kaymer, Florian Fritsch, Marcel Siem, Moritz Lampert und Max Kieffer – bei der Alstom Open de France in der Nähe von Paris.

jub

 

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