Der Golfball

golf ball

Bei einem Golfball könnte man denken, dass er sich mit den anderen völlig gleicht. Die professionellen Golfer können allerdings bestätigen, dass es hier massive Unterschiede gibt und dass der Golfball auch viel zum Spiel beitragen kann. Man muss Kraft und Gefühl auf den Golfball geben können, damit er entsprechend weit kommt.

Golfbälle unterschieden sich massiv und ähneln sich nur auf den ersten Blick. Es gibt hier bestimmte Richtlinien, die man beim Golfen einhalten muss. So hat der Ball einen Durchmesser von weniger als 42,67 Millimeter zu haben. Das Gewicht darf nicht die 45,93 Gramm übersteigen. Je nach Beschaffenheit und eingehaltenen Richtlinien ist der Golfball auch unterschiedlich im Preis. Dabei kann man natürlich einen Euro bezahlen oder auch mehrere Euro für einen guten Golfball. Deshalb muss man sich den Ball genau ansehen und auch über die Produktion etwas kennen, denn hier gibt es gravierende Unterschiede. Generell unterteilt man den Golfball in zweiteilig, dreiteilig und vierteilig. Früher waren natürlich nur die zweiteiligen Golfbälle interessant. Diese waren leicht herzustellen und es gab sie überall. Sie bestehen nur aus Zeit Teilen, wie der Name schon sagt. Dabei gibt es im Inneren einen sehr harten Kern und um diesen wird dann eine Schale gespannt. Diese Konstruktion wurde jedoch bald vom professionellen Markt genommen. Die Spieler hatten kein richtiges Ballgefühl mit diesen Sorten bekommen. Es ist jedoch wichtig, dass man beim Abschlag etwas vom Ball merkt. Man muss den Schläger entsprechend führen können. Nur wenn das gelingt, kann man sich auch besser auf das Golfen konzentrieren und den Ball natürlich viel präziser schlagen. Diese Bälle werden kaum noch genutzt und sind von den Spielern auch häufig als tote Steine bezeichnet.

Gute Spieler brauchen immer ein Ball, bei dem sie den Treffmoment genau merken und ihn somit steuern können. Sowohl beim Putten als auch bei anderen Spielmomenten ist man auf einen so empfindlichen Golfball sehr angewiesen. Daher wurde eine neue Generation entwickelt von Golfbällen. Diese bestehen aus drei Teilen, wie es auch schon der Name sagt. Diese waren auch lange Zeit der Standard im Golfen. Man braucht einen gewissen Backspin mit dem Ball, der dadurch erreicht werden kann. Dabei wurde um den Kern noch ein Gummifaden gewickelt. Erst dann kam die Schale außen an den Ball heran. Die Bälle haben mehr Schwung aufgenommen und sind auf dem Grün wesentlich besser gelandet. Diese Konstruktion war doch zu aufwendig und die Industrie stellt sie heute kaum noch her. Die vierteiligen Bälle sind nun mittlerweile zum Standard im Golfsport geworden. Dabei wird der harte Kern von mehreren Schichten, die eine unterschiedliche Dicke haben, umhüllt. Nur so kann man auch Gefühl in den Ball bringen. Am Anfang scheint es noch egal zu sein, welches ball man spielt. Doch je länger man sich im Golfsport bewegt, desto mehr merkt man auch die Unterschiede.

[Gesamt: 0   Durchschnitt:  0/5]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*