Giganten-Kampf im alten Steinbruch – US Open 2015

Golfball auf Tee© www.BillionPhotos.com - Shutterstock.com

Während sich die Teilnehmer kurz vor Start des dritten Turniertages des zweiten Masterturniers in diesem Jahr mental auf ihre nächste Tour einstimmen, macht sich Golfspielen.com ein paar Gedanken zum Schauplatz Chambers Bay am Pazifik im Nordwesten Amerikas: Der alles herausfordernde Kurs bewegt die Gemüter, denn von „hat nichts mit Golf zu tun“ – Ryan Palmer – bis zu „wunderbar“ – Phil Mickelson – soll hier der wahre Golf-König gekürt werden. Vor acht Jahren wurde der Platz von Architekt Robert Trent Jones jr. in einem ehemaligen Steinbruch angelegt im Auftrag des USGA-Verbands. Er ist dabei britischem Vorbild gefolgt, hat einen knallharten, künstlichen Links-Parcours angelegt zwischen Sand, Dünen und Gestrüpp, großen Bunkern und hügeligen Fairways. Diese Kraterlandschaft – zur Orientierung: sie liegt 50 km südlich von Seattle/Washington – ist der Gegensatz zu den üblichen US Open Anlagen mit überschaubaren Fairways und Grüns. Hier wurde sprödes, hartes Schwingel (Festuca)-Gras ausgesät wie in Schottland oder Irland, das sogar in gleichen Höhen ohne Kragen gemäht wurde. Nur die Umrisse sind regelgerecht durch weiß gesprühte Farbe kenntlich gemacht.

Anscheinend gehörten zu diesem Giganten-Spektakel immer schon härteste Herausforderungen durch den Platz. Nicht nur mental, auch physisch für die 140 Profis und 16 Amateure . Wie Frank Adamovicz, Erfolgs-Trainer von St. Leon-Rot, in einem Interview mit der Golfpost sagte, hatten für diese 115. US Open mehr als 9000 Spieler versucht, die Vorqualifikation zu erreichen. Bei diesem Fight am Puget Sound zeigen sich die wirklichen Könner. Wer bleibt auf dem etwa 6950 Meter langen Parcours unter dem Par von 71?

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