Golfregeln

Wie bei jeder anderen Sportart gibt es auch beim Golf gewisse Regeln zu beachten. Die ersten Regeln, die man bisher zurückverfolgen konnte, stammen aus dem Jahr 1744 und wurden von den Gentleman Golfers of Leith festgelegt. Die modernen und heute gültigen Golfregeln wurden jedoch überarbeitet und von dem 1754 gegründeten Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews, kurz R&A, niedergeschrieben. Bis heute werden die aktuellen Regeln von R&A und USGA herausgegeben. Die letzte Fassung stammt vom 1. Januar 2008 und ist bis zum Ende des Jahres 2011 gültig. Hier nutze man den Zeitpunkt um einige Änderungen einzuführen, die vorwiegend zur Klarstellung und Vereinheitlichung genutzt wurden.

Beim Golf fällt sofort das natürliche und sehr große Spielfeld ins Auge. Der sogenannte Golfplatz hat neben dem normalen Rasen auch unterschiedliche Hindernisse zu bieten, wie Bäume oder auch Sandlöcher, um das Spiel interessanter zu gestalten. Um der großen Spielfläche und der Naturbelassenheit Herr zu werden, musste ein ebenso umfangreiches Regelwerk entstehen, das alle denkbaren Situationen abdeckt. Deshalb ist der Regelkatalog beim Golf generell größer, als bei anderen Sportarten. Selbst erfahrene Spieler sind sich über bestimmte Situationen unsicher, da die Regeln oft sehr grenzwertig anzuwenden sind.

Deshalb gibt es bei jedem nationalen Golfverband auch eine Kommission aus Experten, die bei strittigen Fragen eintreten soll. Ist der Sachverhalt jedoch nicht eindeutig genug, muss die R&A oder die USGA um eine Entscheidung gebeten werden. Dies nennt man auch offizielle Regelauslegung. Diese Entscheidungen werden dann veröffentlich und man kann sich bei späteren Situationen darauf berufen. Da hier jedoch ausschließlich Sonderfälle behandelt werden, hat dieser Katalog eine sehr geringe praktische Relevanz für die Spieler.

[Gesamt: 0   Durchschnitt:  0/5]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*