Lee Westwood: Der steinige Weg zur Nummer 1

Wer erfolgreich ist, hat viele Freunde. Alle haben es schon immer gewusst und klopfen dem Erfolgreichen auf die Schulter. Lee Westwood ist erfolgreich. Er hat es geschafft, den Superstar Tiger Woods vom Thron des Golfsports zu verdrängen und hat mit ausgezeichnetem Golf gut Lachen. Doch das war nicht immer so. Alles andere als gradlinig verlief der Weg zur Weltspitze. Um so wichtiger ist für Westwood das endlich erreichte.

Es begann wie im Bilderbuch für Lee Westwood. Erst mit 17 Jahren hatte er mit Golfspielen angefangen, schon im Jahr 1990 gewann er sein erstes Amateurturnier, 1993 wurde er Profi. Bis zum Jahr 2000 gab es nichts, was darauf hindeuten könnte, dass der Weg von Westwood in eine andere Richtung als nach oben gehen würde. Doch dann kamen die Jahre nach 2000. Westwood hatte eine Pause eingelegt und kam nicht mehr erfolgreich zurück. Er spielte mäßige Turniere, die vorgegebene Richtung „oben“ wirkte plötzlich wie ein Schild, das ihm zu hoch hing. Der Tiefpunkt wurde im Jahr 2002 erreicht. Westwood hatte keinerlei Selbstvertrauen mehr, er wirkte demoralisiert und frustriert. Was er auch probierte, es endete im Misserfolg. Vom Traum auf die Nummer 1 der Welt war Westwood Lichtjahre entfernt. Das Karriereende lag deutlich näher.

Für Lee Westwood war es fast ein Akt der Verzweiflung, als er im Jahr 2003 die Koffer packte und den Golflehrer David Leadbetter aufsuchte. Doch der Griff nach dem Rettungsanker war genau das Richtige. Von nun an ging es bergauf. Nach wenigen Monaten war Westwood dynamischer als je zuvor. Später beschloss er, abzunehmen und arbeitete mit dem Wissenschaftler Dr. Stephen McGregor zusammen. Aus dem Tal der Tränen hatten sich Westwood mit viel Kraft herausgekämpft. Wohin sein steiniger Weg ihn geführt hat, kann man täglich lesen.

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