Verneigung vor „The Open“

Es waren genau acht Golfprofis, die sich am 17. Oktober 1860 trafen, um den Champion auszuspielen. Es war in Schottland, an der Westküste, gespielt wurden 12 Löcher, der Preis für den Sieger war ein roter Gürtel mit einer silbernen Schnalle. Am Donnerstag werden es 288 Profis sein, die sich auf dem Old Course in St. Andrews treffen, um erneut um den ersten Platz zu kämpfen – und das Jubiläum von 150 Jahren zu feiern.

standrewsKein Ort könnte besser sein, um die Geschichten um einen Platz zu feiern, auf dem angeblich schon im 12. Jahrhundert Schäfer gegolft haben sollen, mit Steinen, die von Stöcken in Kaninchenlöcher geschlagen worden sein sollen. Wer Golf liebt, der will einmal auf diesem Platz spielen, und am besten auch gewinnen. Selbst Tiger Woods, dem in den Jahren 2000 und 2005 die Ehre zuteil wurde, auf diesem heiligen Platz zu gewinnen, äußert sich ehrfürchtig: „Jeder Spieler wünscht sich, einmal in St. Andrews zu gewinnen“. Die Geschichten um die Turniere auf The Open lesen sich wie kleine kuriose Golf-Krimis. Im Jahr 1977 sagte der Drittplatzierte Hubert Green, er habe das Turnier in Wahrheit gewonnen, die beiden Spieler vor ihm hätten ein anderes Turnier gespielt. Gewinner damals war Tom Watson, Zweiter wurde Jack Nicklaus im berühmten „Duell in der Sonne“. 1999 stand der Sieger mit dem Franzosen Jean van de Velde eigentlich schon fest, als er plötzlich seinen Vorsprung durch Schläge in Bunker und Wasser verspielte. Rekordhalter auf dem geschichtsträchtigen Platz ist der Engländer Harry Vardon. Er siegte insgesamt sechsmal. Deutsche Erfolge lassen sich nicht verbuchen. Vielleicht wollen Sie ja ein Ferienhaus im Golfurlaub buchen und endlich beginnen zu trainieren! 😉

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